02​/11

»Die Unsichtbaren« von Theresia Walser uraufgeführt

02.11.2016 – Am Theater Basel wurde das neue Stück Die Unsichtbaren von Theresia Walser in der Regie von Sebastian Schug uraufgeführt.

»Große Begeisterung für ein kurzweiliges, geistreiches Stück. « (Junge Welt Tageszeitung)

»Theresia Walser begnügt sich mit einigen wenigen Repräsentanten der Brave-New-Economy-Welt – und das tut dieser auf Realitäten zielenden Groteske gut, denn sie kann im Detail zeigen, wie zynisch, widersprüchlich, gespalten und kaputt die Typen sind, die faktisch über die Schicksale von Millionen verfügen. Die Demokratie: eine Spekulations- und Illusionsblase für schweigende Mehrheiten … Walsers Bank der Banker entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als kapitalistische Weltmachtzentrale zur Steuerung der globalen Finanzströme …  Ein fiktiver Einblick in die Mechanismen einer absurd erscheinenden, konkret existierenden Gegenwelt. « (Deutschlandfunk)

»Walser ist keine Ideologie-Kritikerin im plumpen Sinn. Sie verhandelt Probleme wie Nazigold, Zins- und Machtpolitik auf sarkastische Weise. In Die Unsichtbaren oder Im Turm zu Basel herrscht ein Gesprächston, der neugierig macht. Die Dialoge geben Geheimnisse preis und vertuschen sie sogleich: Andeutungen, die gedeutet werden wollen.« (Südkurier)

»Die Magie von Walsers Banken-Welt (liegt) eher darin, dass sie auf immer und ewig genau gleich fortbesteht … Walser verdichtet eine groteske Welt, aus der das Reale wie Hammerschläge dröhnt.« (Nachtkritik)

»Das Stück lebt vor allem vom süffigen Text, den das Publikum mit vielen Lachern goutiert … Walsers Humor trifft die erschreckenden bis absurden Aspekte der generellen Welt-Vorherrschaft der Wirtschaft. « (BZ)