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Marber is back

20.04.2017 – Mit den deutschsprachigen Erstaufführungen von Der rote Löwe und der Turgenjew-Bearbeitung Drei Tage auf dem Land meldet sich Patrick Marber nach langjähriger Theaterpause eindrucksvoll zurück.
Im Rowohlt Theater Verlag liegt zudem seit Kurzem auch die Neuübersetzung seines Erfolgsstücks Hautnah vor.

Pressestimmen zu Der rote Löwe, erstaufgeführt am 25.02.2017 in der Regie von Klaus Kusenberg am Staatstheater Nürnberg:

„Der durchkommerzialisierte Fußball bietet sich als Stoff an, das dortige Gebaren zeigt, was in unserer Leistungsgesellschaft alles schief läuft … Patrick Marber legt mit seinem Stück einen Finger in die Wunde.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Man muss kein Fußball-Fan sein, um in Marbers Drei-Personen- Stück eine treffende Skizze heutiger Gepflogenheiten zu entdecken.“ (Theater pur)

 „Was für ein Theater-Thema … Die drei Prototypen, die der Autor zusammenspannt, repräsentieren gegensätzliche Gemütslagen … Marber weiß, wovon seine Figuren reden … Die kampflustigen Dialoge werden immer wieder durchs Wechselbad von Entlarvung und Verehrung belebt.“ (Die deutsche Bühne)

„Ein gnadenloser Schlagabtausch, bei dem es zugeht wie auf dem Spielfeld: taktieren, tricksen, täuschen … Kurzweilig, spannend und unterhaltsam.“ (Donaukurier)

„Marbers Text ist in rasanten Dialogen geschrieben, die weit über das Geschehen in der Umkleide hinausreichen … Eine gewitzte Parabel auf die Optimierungsgesellschaft, in der die Verlogenheit eines Systems, in dem sich jeder selbst der Nächste ist, im Vordergrund steht.“ (Nürnberger Nachrichten)

Pressestimmen zu Drei Tage auf dem Land, erstaufgeführt am 04.03.2017 in der Regie von Andreas Kriegenburg am Schauspiel Frankfurt:

„Eine subtile Bearbeitung.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

„Drei Tage auf dem Land ist ein Stück über Abschiede verschiedener Art – von Träumen und Illusionen, von Freunden und Liebhabern ... Was Patrick Marber bietet, ist eine Turgenjew absolut sichtbar lassende Überschreibung, ein Flottmachen durch Kürzungen und Schärfungen.“ (Frankfurter Rundschau)

 „Marber hat aus Turgenjews Befindlichkeits-Suaden ein herrlich witziges Well-made-Play geformt, das Turgenjews Text treu folgt, aber halt doch etwas völlig Neues ist.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Die titelgebenden drei Tage bezeichnen eine Art Transitbereich … Das Bleiben schmerzt, das Gehen scheint unmöglich … Drei Stunden gehen bei diesem Theaterabend so flirrend vorbei wie ein fiebriger Traum.“ (SWR)  

„Die Botschaft, dass jeder ein Witz ist, den er selbst nicht versteht, durchzieht diesen schwebend tragikomischen Abend in allen Variationen … Patrick Marbers Bearbeitung überzeugt als sprachlich packende, respektvoll modernisierte und ganz heutige Geschichte. Drei Stunden lang nimmt die sarkastische Komödie ihren Lauf, in der sich eine dekadente Landgesellschaft mit Empfindlichkeiten, Komplexen, amouröser Verzweiflung und viel Gefühlsüberschwang gegenseitig auf die Nerven geht.“ (Frankfurter Neue Presse)

„Großartiges Theater.“ (Offenbach Post)