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„Schön und schaurig zugleich“ – „Sprengkörperballade“ von Magdalena Schrefel uraufgeführt

24.04.2017 – Die Uraufführung von Magdalena Schrefels Sprengkörperballade war am 21.04.2017 in der Regie von Andrea Imler am Schauspiel Köln:

„Die junge Autorin ist eine Entdeckung, denn sie schert sich überhaupt nicht um Theatermoden. Eine dichte, oft schöne, manchmal auch sperrige Sprache hat sie entwickelt ... In jeder Figur steckt die Möglichkeit einer Explosion, ein Feuer, ein Funken, ein Vibrieren. Gleichzeitig sind sie von Verlorenheit und Verzweiflung durchdrungen ... Jeden Anflug von Kitsch vermeidet Magdalena Schrefel, weil es ihr immer um das Spiel selbst geht, um die Konstruktion von Identität.“ (nachtkritik.de)

„Der Mensch lebt nicht allein. Und nicht ohne Vergangenheit. Wer aber bestimmt das Selbstbild, wie wird die Familiengeschichte von Generation zu Generation weitergegeben? Das ist das zentrale Thema von ‚Sprengkörperballade‘.“ (koeln.de)

 „Insgesamt drei weibliche Paarkonstellationen aus unterschiedlichen Generationen bestimmen spielerisch, symbiotisch und im subtilen Wettstreit miteinander das Geschehen in der Kölner Uraufführung von Magdalena Schrefels ‚Sprengkörperballade‘ ... Hoffnungslosigkeit durchzieht alle drei Konstellationen, aber der Text von Schrefels erstem großen Bühnenstück ist viel zu lebendig und durchdrungen von pointiertem Witz und nuancierten Zwischentönen, um den Abend in Agonie zu tauchen.“ (Kölner Stadt-Anzeiger)

„‚Rot und blau und golden, die Lichter über der Stadt – wie Bombenhagel‘, beschreibt Zabina an einer Stelle den Blick vom Dach in der Silvesternacht. Genauso klingt diese ‚Sprengkörperballade‘. Schön und schaurig zugleich.“ (Kölnische Rundschau)