Die Lehrerin verspricht der Negerin wärmere Tränen

1D

Ein manischer Doppelmonolog von Mutter und Tochter, die sich in ihren Erzählspiralen und Identitäten zu einer Person überlagern und durchdringen. "Es handelt sich um eine Lehrerin, die für ihr eigenes Innenleben das Schimpfwort bereit hat. Sie fühlt sich von einem Schüler und einer Inspektorin attackiert, wobei rasch deutlich wird, dass sie sich diese Attacken nur einbildet." (Laederach) Thematisiert wird der Konflikt zwischen Emotionen und der Sucht nach strenger Disziplinierung und Ordnung des Lebens - nicht im Sinne einer Charakterstudie, sondern als virtuose Vivisektion und "Abbildung eines Bewusstseins in seiner ganzen Komplexität." (FAZ)

Jürg Laederach

Jürg Laederach

Jürg Laederach (*1945 in Basel) hat Mathematik und Physik in Zürich studiert, anschließend in Basel Romanistik, Anglistik und Musikwissenschaft. Seit 1974 veröffentlichte er Romane, Erzählungen und Essays, darunter Im Verlauf einer langen Erinnerung ...

alle Stücke von Jürg Laederach

Textbuch anfordern

Bitte melden Sie sich an. Wenn Sie noch keine Zugangsberechtigung haben, können Sie sich hier registrieren.

U: 14.12.1978 Schauspielhaus Zürich (R: Rolf Stahl)