Gizmo

Deutsch von David Gieselmann
3D / 8H, größere Besetzung möglich, empfohlen ab 12 Jahre

Seit Ben vor über einem Jahr Zeuge eines grässlichen Mordes wurde, ist er vollständig gelähmt. Nicht, weil er verletzt worden wäre – sein Körper ist damals einfach vor Angst erstarrt. Weil jede Therapie versagt, stellt Ben sich schließlich als Versuchsobjekt für eine neuartige Erfindung zur Verfügung: Gizmo. In seinen Kopf wird ein Mikrochip eingepflanzt, der in Funkkontakt mit einem uhrenähnlichen Gerät steht, das man sich ans Handgelenk binden kann. Wer immer diese Uhr trägt, hat die Kontrolle über Bens Bewegungen: Ben muss alles tun, was der andere tut. Zwar ist Ben immer noch nicht Herr über seinen Körper, kann es aber vielleicht so wieder werden. Auf jeden Fall bietet Gizmo ihm eine großartige Chance – bis die Uhr in die falschen Hände gerät. Nach einem Überfall im Park landet Ben auf verschlungenen Wegen in der Wohnung eines kaltblütigen Gangsters, des Auftraggebers jenes Mordes, der ihn überhaupt erst in diese Situation gebracht hat. Zum Glück ist da noch Cevril, vorgeblich Gangsterliebchen, in Wirklichkeit aber Undercoveragentin, die Ben aus seiner misslichen Lage befreien will. Als Cevril jedoch im Kampf gegen den Mörder unterliegt, ist Ben auf sich selbst angewiesen, um ein zweites Mal zu überleben.
Gizmo ist speziell für die Aufführung durch Schul- oder Jugendtheatergruppen konzipiert und kann mit 11 bis 17 Schauspielern (plus einigen stummen Rollen) inszeniert werden.

Alan Ayckbourn

Alan Ayckbourn

Sir Alan Ayckbourn (*1939 in London) war ursprünglich Schauspieler, bevor er zu "Großbritanniens populärstem Gegenwartsdramatiker" (The Economist) wurde. Für seine inzwischen rund 80 Stücke ist er mehrfach ausgezeichnet worden, darunter bisher allein...

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U: 1999 BT National Connections Festival