Hund, Frau, Mann

Inspiriert durch die Erzählung Liebe pur von Yael Hedaya, erschienen im Diogenes Verlag
1D / 1H, 1 weitere(r) Darsteller(in)

Ein Hund schildert das seltsame Verhalten von Frau und Mann, die sich aneinander ketten, obwohl sie es kaum aushalten zusammen. Im Moment ihres Kennenlernens läuft er den beiden zu und bleibt bei ihnen, weil er - wie sie - nichts zu verlieren hat, weil er - wie sie - Schutz sucht. Nach kurzen Zuwendungen aber bricht bei ihnen das Menschsein wieder durch: Liebe wird zum Besitzanspruch, Annäherung wird abgelöst von Misstrauen und Entfremdung. Eine Trennung kommt trotzdem nicht in Frage. Die Kräfte zehrende Routine ihres Paar-Alltags hält sie fest wie eine straff gespannte Leine. Dem Hund kommt dies ganz natürlich vor: "Wir Hunde und die Menschen sind in vielerlei Hinsicht verwandt. Zum Beispiel gehen wir mit Katastrophen ähnlich um. Wir akzeptieren sie."

Sibylle Berg

Sibylle Berg

Sibylle Berg wurde 1968 in Weimar geboren und lebt heute als Autorin, Dramatikerin und Publizistin in Zürich und Tel Aviv. Ihre Romane und Theaterstücke wurden mittlerweile in rund 30 Sprachen übersetzt. Zu ihren wichtigsten Prosawerken gehören...

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U: 29.9.2001 Theater Rampe, Stuttgart (R: Stephan Bruckmeier)

ÜBERSETZUNGEN

Katalanisch: Gos, dona, home
Kroatisch
Niederländisch: Hond, Vrouw, Man
Englisch: Dog, Woman, Man
Französisch: Chien, Femme, Homme
Polnisch: Pies, Kobieta, Mezczyzna
Serbisch
Spanisch: El perro, la mujer, el hombre
Türkisch: Köpek, Kadin, Erkek