In 80 Tagen um die Welt

Dramatisiert und mit Liedern versehen von Peter Jordan
Durchgeschaut und ergänzt von Leonhard Koppelmann
Bearbeitet von Peter Jordan
2D / 5H

Es gibt viele Bühnenfassungen von Jules Vernes Romanklassiker, in dem der Gentleman Phileas Fogg sein Vermögen wettet, dass es ihm gelingen werde, in 80 Tagen einmal die Welt zu umrunden – doch keine dürfte so subversiv, witzig und heutig sein wie diese. Peter Jordan verwandelt Vernes Buch in «ein beschleunigtes Reisespektakel und vor allem: ein Fest des puren Spiels. Sieben Darsteller schlüpfen in rasantem Tempo durch Rollen und Klischees, persiflieren nationale Stereotype, zitieren Popkultur, dass dem Zuschauer schwindlig wird. Das ist übermütig, laut, rücksichtslos und um keinerlei politische Korrektheit bemüht, wenn die Reisegesellschaft etwa den Nahen Osten überfliegt und dann bewaffnete Beduinen einen absurden Dialog führen über Schiiten, Sunniten, Aleviten … Doch auch Deutschland gerät in den Satirewolf, und während vorne geblödelt wird, fahren im Hintergrund Panzer … Nach mindestens 1000 blitzschnellen Abenteuern, nach geglückten Bestechungsversuchen auf dem Balkan, einer abgewendeten Witwenverbrennung in Indien und sogar einem Abstecher zum Mond stranden Fogg und seine Gefährten in der amerikanischen Provinz… Diese Reise um die Welt ist keine feinsinnige Adaption eines Abenteuerklassikers aus einer fortschrittsseligen Epoche. (Jordan und sein Regisseur Leonhard Koppelmann) nutzen den Roman, um zu beweisen, was Theater kann: alles» (Rheinische Post).
«Ein Abend für alle Altersklassen, voller bunter, manchmal krasser Einfälle, beherzt und auch schamlos albern … mit Musik, die fabelhaft eingängig und vielfarbig ist.» (Süddeutsche Zeitung)

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U: 25.09.2016 Düsseldorfer Schauspielhaus (Regie: Leonhard Koppelmann & Peter Jordan)