Land der Toten

Land of the Dead
Deutsch von Frank Heibert
1D / 1H

Die ineinander verschränkten Monologe eines jungen Paares. Sie geht am Morgen des 11. Septembers 2001 in die Klinik, um eine Abtreibung machen zu lassen. Er hatte vorgehabt mitzukommen, muss dann aber doch früher in die Firma, hoch oben in den Twin Towers. Als sie aus der Narkose aufwacht, findet sie seine Stimme auf ihrer Mailbox: “Wenn du willst, können wir’s auch durchziehen und das Ding behalten.” Im Hintergrund dröhnt ein Summen. Immer wieder wählt sie seine Nummer, ohne eine Antwort zu erhalten.
“LaBute ist ein Meister der Andeutung, der Ambiguität, der Abgründigkeit ... Wie er im Unscheinbaren ihr Vor- und Nachbeben registriert, bleiben die Schrecken im Schatten und geben doch eine Ahnung ihrer Größe.” (Frankfurter Allgemeine Zeitung) “LaBute erzählt von Menschen, die Gespenster werden ... Theater der Trauer, das selbst keinen Trost bietet, aber die Sehnsucht danach im Zuschauer verstärkt. Die Griechen nannten das einst Katharsis.” (Frankfurter Rundschau)

Neil LaBute

Neil LaBute

Neil LaBute (*1963 in Detroit, aufgewachsen in der Nähe von Spokane) studierte Film- und Theaterwissenschaft an der Brigham Young University in Provo/Utah, an der University of Kansas und an der New York University, wo er am Graduate Dramatic Writing...

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U: 11.09.2002 New York (Regie: Neil LaBute)

DSE: 19.12.2002 Schauspielhaus Bochum (Regie: Matthias Hartmann)