Mondkind

3D / 2H

Anka ist mit ihrem Sohn Anton vom Land in die Stadt gezogen. Anton ist 29, geistig behindert und kann sich nicht allein versorgen. Anka hat sich damit abgefunden, dass sie mit ihm nicht "gesellschaftsfähig" ist, und lebt in der selbst gewählten Einsamkeit. Ihr einziger Kontakt zur Außenwelt ist Ines, eine Krankenschwester, die sich um eine alleinstehende alte Frau im Haus kümmert. Als Anka Rudi, "den Mann für alle Fälle", kennen lernt, der in ihrer Wohnung verschiedene Reparaturen erledigt, scheint ihr Leben eine Wende zu nehmen. "Mit einem konstatierenden Blick, der dennoch liebevoll ist, schildert Kissel Menschen mit ihren Sehnsüchten und Schwächen und zeigt dabei immer wieder überraschende und durchweg spannende szenische Phantasie. Es gibt Humor, eine kleine Glücksperspektive und einen anständigen Schuss Bitterstoff in diesem Stück über Liebe und Sterben." (Aus der Begründung der Jury des Autorenpreises des Heidelberger Stückemarktes)

Vera Kissel

Vera Kissel

Vera Kissel (*1959 in Heppenheim an der Bergstraße, aufgewachsen im Ruhrgebiet) studierte Journalistik an der Universität Dortmund, schrieb für Zeitungen und arbeitete als Redakteurin. Seit 1993 zahlreiche Veröffentlichungen als Lyrikerin, 1998...

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U: 10.5.2000 Bremer Theater (R: Martina Wrobel)