Selbstmord-Schwestern

(The Virgin Suicides)

Im Vorstadthaus der Familie Lisbon leben fünf schöne Töchter: die gescheite Therese, die pingelige Mary, die asketische Bonnie, die lebensfrohe Lux und die blasse, lammfromme Cecilia. Sie wachsen streng behütet auf, jeder Versuch des Ausbruchs aus der Enge wird bestraft, jede Regung ist Kontrolle und Regeln unterworfen, während die wilden Jungs der Nachbarschaft heftig um die Mädchen werben. Als sich Cecilia, die jüngste von ihnen, aus dem Fenster stürzt, beginnt das «Jahr der Selbstmorde», das alle Beteiligten und Beobachter für immer verändern wird.
Jahrelang standen die Theaterrechte an Jeffrey Eugenides’ Kultroman, der 1999 von Sofia Coppola kongenial verfilmt wurde, nicht zur Verfügung; nun ist es endlich möglich, das Porträt einer Jugend, die ihre Unschuld verloren hat, auf die Bühne zu bringen. «Es gibt nur wenige zeitgenössische Autoren, die so brillant, so präzise und unerbittlich schreiben können wie Eugenides.» (Financial Times Deutschland) «Die Selbstmord-Schwestern ist sein bestes Buch.» (Der Stern)

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DSE: 30.03.2017 Münchner Kammerspiele (Regie: Susanne Kennedy)