Sugar Daddys

(Sugar Daddies)
Deutsch von Inge Greiffenhagen und Bettina von Leoprechting
2D / 3H

Das Fest der Liebe steht vor der Tür. Doch so oder so hätte Sasha, Anfang 20 und kürzlich aus einem Provinzkaff nach London gezogen, dem alten Herrn im Weihnachtsmannkostüm geholfen, der vor ihrem Haus von einem Auto angefahren wurde. Ohne zu zögern, nimmt sie ihn mit in ihre bescheidene Wohnung, wo er sich von dem Schreck erholen kann. Was Sasha nicht weiß: Der Unfall war ein gezielter Anschlag, und Val – so heißt der alte Mann – ist in Wahrheit ein Pate-ähnlicher Gangster. Unter seiner weichen Schale verbirgt sich ein eisenharter Kern, der allerdings dank Sashas entwaffnender Freundlichkeit und Güte etwas abgeschmolzen wird. Daher erzählt er ihr, er sei früher bei der Mordkommission gewesen, und beschließt, sich ein bisschen um die junge Frau zu kümmern. Skeptisch beobachtet Sashas Halbschwester Chloe, die mit ihr die Wohnung teilt, wie Val in den nächsten Wochen gute Fee spielt. Er lädt Sasha zu teuren Essen ein, kauft ihr schicke Kleider, führt sie in die Oper. Sie nennt ihn bald Onkel Val und gibt sich arglos. Erst als sie einem zweiten netten, alten Herrn begegnet, stutzt sie: In die Wohnung unter ihr zieht Ashley ein, noch ein Ex-Polizist (ein echter diesmal), der sie nachdrücklich vor Val warnt. Aber da ist für Sasha der Luxus bereits zur Gewohnheit geworden.

Alan Ayckbourn

Alan Ayckbourn

Sir Alan Ayckbourn (*1939 in London) war ursprünglich Schauspieler, bevor er zu "Großbritanniens populärstem Gegenwartsdramatiker" (The Economist) wurde. Für seine inzwischen rund 80 Stücke ist er mehrfach ausgezeichnet worden, darunter bisher allein...

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U: 22.06.2003 Stephen Joseph Theatre, Scarborough (Regie: Alan Ayckbourn)

DSE: 16.10.2005 Komödie am Kurfürstendamm, Berlin (Regie: Jürgen Wölffer)