Nach dem Ende

(After the End)
Deutsch von Thomas Rach
1D / 1H

Nach dem Ende der Welt geht das Leben weiter – notfalls in einem Bunker. In den hat Mark seine Bekannte Louise gerettet, als die Atombombe fiel und Terroristen alles in Schutt und Asche legten. Schon länger ist Mark in Louise verliebt, doch bisher hat sie ihn stets herablassend behandelt, falls sie ihn überhaupt zur Kenntnis nahm. Jetzt kehrt sich das Machtverhältnis um: Der Bunker gehört Mark und mit ihm die Nahrungsvorräte. Er kann Louise gefügig machen, sie nach Belieben belohnen oder strafen, und Louise liberale Überzeugungen erfahren angesichts Marks sicherheitsfanatischen, diktatorischen Regimes eine quälend harte Probe. „Ein hinterlistiges, kleines Vexierspiel, das sein Publikum gnadenlos aufs Glatteis führt. Denn was hier tatsächlich passiert – ein politischer Anschlag oder das Spiel eines Psychopathen – wird nie ganz klar ... Diese verlorene Bildschärfe ist der subtile Motor des schwarzen Kammerspiels über die Veränderung einer Gesellschaft in Zeiten des Terrors: Gegenseitige Hilfe gerät zur Bevormundung, Überzeugen wird eine Technik manipulativer Gewalt, Liebe schlägt um in Besitzenwollen, Gelassenheit in Ignoranz.“ (Berliner Zeitung)

Dennis Kelly

Dennis Kelly

Dennis Kelly, geboren 1970 in London, studierte Drama und Theater am Londoner Goldsmiths College. Sein Stück Schutt entstand 2002 im Rahmen des National Theatre Studio Programms für junge Autoren. Uraufgeführt wurde es im April 2003 in London; die ...

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U: 28.07.2005 Paines Plough Theatre Company, London, im Rahmen des
Edinburgh Festivals (Regie: Roxana Silbert);
die Produktion wechselte anschließend an das Bush Theatre, London


DSE: 28.09.2007 Deutsches Theater Berlin (R: Christoph Mehler)