Das Feld

Wenn die Toten auf ihr Leben zurückblicken könnten, wovon würden sie erzählen? Einer wurde geboren, verfiel dem Glücksspiel und starb. Ein anderer hat nun endlich verstanden, in welchem Moment sich sein Leben entschied. Eine erinnert sich daran, dass ihr Mann ein Leben lang ihre Hand in seiner gehalten hat. Eine andere hatte 67 Männer, doch nur einen hat sie geliebt. Und einer dachte: Man müsste mal raus hier. Doch dann blieb er. In Das Feld geht es um das, was sich nicht fassen lässt. Es ist ein Buch der Menschenleben, jedes ganz anders, jedes mit anderen verbunden. Sie fügen sich zum Roman einer kleinen Stadt und zu einem Bild menschlicher Koexistenz.

«Dieser leise Autor kann Stille und das Ende beschreiben wie niemand sonst … Seethaler ist ein Meister der unsentimentalen Einfachheit, des Augenblicks, des Ephemeren, alles schwebt, alles ist leicht, auch das Schwere, und alles geht zu Ende, irgendwann, irgendwie, und dazwischen leben wir unsere Leben.» (Elke Heidenreich) «Mit seiner schnörkellosen, poetischen Sprache schafft Seethaler es, jedem Lebensentwurf seine Berechtigung zu geben. Verlust, Liebe, Hoffnung und Einsamkeit – die Emotionen der Menschen so unpathetisch präzise zu beschreiben ist große Kunst, die Seethaler mit seinem genauen Blick meisterhaft beherrscht.» (ZDF Aspekte)

Robert Seethaler

Robert Seethaler

Robert Seethaler, 1966 in Wien geboren, spielte viele Jahre lang in Fernseh- und Kinofilmen und im Theater. Er ist ein vielfach ausgezeichneter Schriftsteller und Drehbuchautor. Ein ganzes Leben stand 2016 auf der Shortlist des renommierten Man ...

alle Stücke von Robert Seethaler

Textbuch anfordern

Bitte melden Sie sich an. Wenn Sie noch keine Zugangsberechtigung haben, können Sie sich hier registrieren.

U: 06.12.2019 Hessisches Staatstheater Wiesbaden (Regie: Marie Schwesinger)