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Neu im Programm: «Tot lebt es sich besser» von Alan Ayckbourn

30.10.2019 – Gibt es ein Leben nach dem Tod, ohne dass man dafür sterben muss? Der egozentrische Krimiautor Algy Waterbridge droht in Vergessenheit zu geraten. Seine an Demenz erkrankte Frau verwechselt ihn meist mit dem Klempner, und die Verkaufszahlen seiner Bücher stagnieren auf niedrigem Niveau – vielleicht auch deshalb, weil Algys Held, der raubeinige Macho-Inspektor Tommy Middlebrass, nicht mehr in die heutige Zeit passt. Als Algy eines Tages in der Zeitung seinen eigenen Nachruf liest, ist er verständlicherweise schockiert. Doch dann merkt er, dass die Falschmeldung die Chance für einen Neuanfang bietet und er alte Fehler korrigieren kann.

«Witzig und scharfsichtig» (The Times) verhandelt Alan Ayckbourn in Tot lebt es sich besser die brüchigen Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Immer mehr dringen die Figuren aus Algys neuestem Roman in seinen Alltag und umgekehrt, verändern Algys soziale Bindungen, bis zum überraschenden (und sehr anrührenden) Showdown.
«Ein Stück über männliche Hybris, Kontrollsucht und das Bewusstsein unserer Endlichkeit.» (Daily Telegraph)
«Abgründig komisch.» (The Stage)

Tot lebt es sich besser wurde am 11.09.2018 im Stephen Joseph Theatre, Scarbourough, in der Inszenierung von Alan Ayckbourn uraufgeführt. 


Frei zur deutschsprachigen Erstaufführung