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Neu im Programm: »Die Laborantin« von Ella Road

12.11.2019 – »Ein kleines Meisterwerk.« (Süddeutsche Zeitung)

Bea, Laborantin in einer großen Klinik, arbeitet in einer Wachstumsbranche: Seit kurzem erteilt ein einfacher Bluttest Auskunft über Erbkrankheiten, Gendefekte, die Wahrscheinlichkeit psychischer und körperlicher Erkrankungen und errechnet für die komplizierten Ergebnisse einen Gesamtwert auf einer Skala von eins bis zehn. Was als Fortschritt für die individuelle Gesundheitsvorsorge gedacht ist, wirkt sich schnell auf alle Lebensbereiche aus: Der Traumjob, ein Date, der Kredit fürs Eigenheim, nichts geht mehr ohne ein gutes Rating – und wäre es nicht am humansten, Menschen mit schlechten Erbanlagen pflanzten sich gar nicht erst fort?
Bea (7,1) und ihrem Freund Aaron (8,9) hingegen stehen alle Türen offen. Aarons Rating ermöglicht ihm die Juristenkarriere, Beas Beruf ist krisensicher. Als Beas Freundin Char nur auf 2,2 getestet wird, entdeckt Bea einen lukrativen Nebenerwerb: Wenn eine simple Zahl über die eigene Zukunft entscheidet, ist ein gefälschter Test bares Geld wert. 
»Ein dystopischer Thriller zwischen Black Mirror und Schöne neue Welt.« (The Guardian)
»Es gibt unter Theatermachern die ewige Klage, das zu wenige oder besser: zu wenig gute neue Stücke auf dem Markt seien. Vielleicht ändert sich das, wenn sie etwas von Ella Road gelesen haben.« (Süddeutsche Zeitung)

Frei zur deutschsprachigen Erstaufführung

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