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»Schwarzwasser« von Elfriede Jelinek mit dem Nestroy Theaterpreis ausgezeichnet / Nominierungen für Händl Klaus und René Pollesch

15.09.2020 – Die Nominierungen für den Wiener Theaterpreis »Nestroy« stehen fest. Aus dem Programm des Rowohlt Theater Verlags sind mit dabei:
Schwarzwasser von Elfriede Jelinek in der Uraufführungsinszenierung des Burgtheaters Wien (Regie: Robert Borgmann) wird als  »Bestes Stück« ausgezeichnet.
»Fast übermütig kalauern [Jelineks] scharfzüngige Pointen, das Ernste klingt saukomisch, das Triviale schwimmt scheinbar vergnügt auf der Oberfläche und hat dennoch Tiefgang.«
Dunkel lockende Welt von Händl Klaus in der Inszenierung des Werk-X Petersplatz in Wien (Regie: Nurkan Erpulat) ist nominiert als »Beste Off-Produktion«.
»Nachdrücklich erinnert dieser Abend daran: Theater beschäftigt sich nicht nur mit der Welt, sondern kann auch selbst Welten erschaffen.«
In der Kategorie »Beste Aufführung im deutschsprachigen Raum“ ist Glauben an die Möglichkeit der völligen Erneuerung der Welt von René Pollesch am Friedrichstadt-Palast, Berlin, (Regie: René Pollesch und Fabian Hinrichs) nominiert.
»Ein Kraftakt, der mit Laserstrahlen, Showeinlagen, diese ironisch gebrochen, und Gassenhauern aus den letzten Jahrzehnten, schwebend leicht in den Theaterhimmel fliegt.«
Die 21. Nestroy-Verleihung findet am 04.10.2020 als TV-Event in ORF III statt.

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