Hund Hund

2D / 1H

Ingrid hat Micheline bei sich aufgenommen, in ihre großzügige Single-Wohnung über der Stadt. Micheline ist fremd hier, behauptet sie, im Zug habe man ihr das Portemonnaie geklaut, jetzt weiß sie nicht, wohin. Was nie mehr sein sollte als ein kurzer Akt der Nächstenliebe, wird zum Dauerzustand: Ingrid versorgt Micheline mit Geld, leiht ihr ihre Kleidung. Während Ingrid unterwegs ist, arbeiten, probiert Micheline deren Leben an: In Ingrids Sachen und unter Ingrids Namen trifft sie sich im Park mit dem Hundesitter Tom. Als Ingrid endlich mehr über ihren Gast erfahren will, tischt Micheline ihr eine wilde Geschichte auf. Versessen auf Einzelheiten, lässt Ingrid sich immer tiefer auf Michelines Erzählung ein, fragt sie aus, recherchiert und macht die Suche der Fremden schließlich zu ihrer eigenen. Dabei begegnet auch sie irgendwann Tom und stellt fest, dass Michelines Geschichte einiges an Fragen offen lässt. Als die Symbiose zwischen den beiden Frauen problematisch zu werden beginnt, sucht Micheline Hilfe bei Tom. Aber wie sich herausstellt, hat der ganz eigene Fragen an sie.

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Sabine Wen-Ching Wang

Sabine Wen-Ching Wang

Sabine Wen-Ching Wang wurde 1973 in Münsterlingen (Schweiz) geboren. Sie studierte Sinologie sowie Kunstgeschichte Ostasiens in Zürich, China und Taiwan.1995 erschien ihr Lyrikband das land in mir, gefolgt von zahlreichen weiteren Veröffentlichungen ...

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U: 4.10.2011 Schlachthaus Theater Bern in Koproduktion mit dem Theater Winkelwiese Zürich (Regie: Beatrix Bühler)