Cinderella und der Kampf um die Zauberfrucht

3D / 4H, weitere Darsteller, empfohlen ab 6 Jahre

Wer hat sich nicht schon gefragt, was Cinderellas Vater eigentlich an ihrer unausstehlichen Stiefmutter findet? Und warum lässt er zu, dass diese seine einzige Tochter schikaniert? In Peter Raffalts Neufassung des Märchens wird das Rätsel gelöst: Die beiden haben versehentlich von der Zauberfrucht der Liebe probiert, die zwei Menschen untrennbar aneinander bindet. Als erfolgreicher Geschäftsmann ist der Vater schon kurz nach der Hochzeit viel unterwegs und froh, dass die Tochter, der er bisher nur Schießen, Reiten und Fechten beigebracht hat, endlich eine Frau im Hause hat. Und schon hat Stiefmutter Atritia freie Hand, Cinderella bei ihrem Vater anzuschwärzen und ihre eigene Tochter Ingeborg in den Vordergrund zu stellen. Denn da ist ja auch noch Prinz Jordis, der sich nach dem Willen seines Vaters endlich weibliche Begleitung suchen soll. Allerdings kann Jordis mit Mädchen und deren üblichem Gekicher bisher wenig anfangen. Umso besser gefällt ihm Cinderella, die inkognito bei dem großen Ball am Königshof erscheint. Atritia aber hat ihre Stieftochter erkannt. Ein arglistiger Geist flüstert ihr einen Plan ein: Sie schickt Cinderella auf den eisigen Königsberg zu den Eistrollen. Von ihnen soll sie die Zauberfrucht der Liebe wieder erlangen, die eine Fee dort versteckt hält, denn Atritia hofft, so Prinz Jordis’ Herz für Ingeborg zu erwärmen...

Peter Raffalt

Peter Raffalt

Peter Raffalt ist freier Schauspieler, Regisseur und Autor von Kurzprosa und Dramen. Zuletzt wurden von ihm am Schauspielhaus Bochum die Stücke Die Schwarze Hand (April 2004, Regie: Annette Raffalt) und Der Nussknacker (nach Motiven von E. T. A. ...

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U: 18.11.2007 Schauspielhaus Zürich (Regie: Annette Raffalt)