Drei Farben: Blau, Weiß, Rot

(Trois couleurs: Bleu, Blanc, Rouge)
Bearbeitet von Koen Tachelet, Deutsch von Eva M. Pieper und Alexandra Schmiedebach
5D / 5H

Blau für Freiheit, weiß für Gleichheit, rot für Brüderlichkeit – die Farben der Trikolore standen Anfang der 1990er Pate für Krzysztof Kieslowskis und Krzysztof Piesiewiczs vielfach preisgekrönte Filmtrilogie. Koen Tachelets Bühnenfassung, im März 2009 in der Regie von Johan Simons an den Münchner Kammerspielen uraufgeführt, fasst die drei Geschichten zusammen und findet dabei „theatergemäße Wege der Stilisierung, um dem Abend einen eigenwilligen Rhythmus zu verleihen. Weniger getragen, melancholisch, ergreifend, doch auf eine andere Weise ebenso schmerzvoll und beeindruckend, weniger höflich, doch auf eine andere Weise ebenso nüchtern und aufrichtig … Langer Beifall.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) „Noch mehr als Kieslowski hat Simons hier Parabeln inszeniert, die auf der Bühne dadurch so gut funktionieren, dass er sie so skizzenhaft und allgemeingültig umreißt. Drei Farben stellt dreimal die Frage: ‚Was wäre, wenn ...’. Und weil Kieslowskis und Simons’ Antwortmöglichkeiten vieldeutig sind, ist an den Kammerspielen wieder ein zeitloses Kunstwerk über die großen Menschheitsfragen im kleinen Alltag entstanden.“ (Frankfurter Rundschau)

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U: 15.03.2009 Münchner Kammerspiele, Regie: Johan Simons