Falscher Hase

1D / 1H

Lisbeth Reimers bekommt Besuch von ihrem Nachbarn, dem Polizisten Reinhard Peters. Oder verhält es sich ganz anders? Die ältere Dame hat die Polizei angerufen, um sich über den Lärm in ihrer eigenen Wohnung zu beschweren: Lärm, den es gar nicht gibt. Seit zwei Wochen wählt sie jeden Tag den Notruf, und dann muss Nachbar Peters nach dem Rechten sehen – außerhalb der Dienstzeit. Jetzt verlangt der junge Mann eine Erklärung. Was hat es mit dem „Notrufmissbrauch“ auf sich? Ist die alte Dame einsam, senil oder gar selbstmordgefährdet? Oder verhält es sich ganz anders? Wie sich herausstellt, ist Frau Reimers wesentlich besser über Herrn Peters Leben informiert, als ihm lieb ist. Seine Hobbys sind genauso langweilig wie sein Arbeitsalltag. Es scheint als wäre nicht Lisbeth, sondern der junge Mann einsam und als gäbe ihm seine Nachbarin nur aus Fürsorge Grund für seine täglichen „Besuche“ bei ihr. Oder verhält es sich ganz anders? Als die ältere Dame von einer Entführung berichtet, will der Polizist plötzlich keinen Einwand mehr gelten lassen. Hat er die Spur zu einem Verbrechen entdeckt? Oder verhält es sich … Was als Plausch an der Wohnungstür beginnt, entwickelt sich zu einem gegenseitigen Verhör und einem Gefecht, das mit suggestiver Gesprächsführung und überraschenden Enthüllungen geführt wird.
In Falscher Hase spielt David Gieselmann geschickt und höchst amüsant mit Erwartungshaltungen des Publikums und zeigt zwei Figuren, die auf durchaus existenzielle Weise um ihre Sicht der Realität kämpfen.

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David Gieselmann

David Gieselmann

David Gieselmann, 1972 in Köln geboren, studierte von 1994 bis 1998 Szenisches Schreiben an der Hochschule der Künste Berlin und inszenierte zu der Zeit erste eigene Stücke (u.a. Ernst in Bern) in der freien Theaterszene Berlins. 1999 war er zur ...

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U: 05.02.2011 Theater Bielefeld (Regie: Christian Schlüter)

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