Was die Welle nahm

2D / 3H, größere Besetzung möglich, empfohlen ab 14 Jahre

„Ich hab immer gedacht, es gibt Vatergeschichten, die sind verrückter als meine. Aber wer kann schon von sich sagen, sein Vater war'n Schwuler und ist im Tsunami verschollen, als er Weihnachten mit seinem Lover in Thailand war? Niemand hat so'n Vater! Will so'n Vater! Niemand!“ In den Ferien erlebt man gern Abenteuer. Doch was Lukas widerfährt, übersteigt jeden erdenklichen Plan. Er findet einen Brief von Kim, adressiert an seine Mutter, der, ganz klar, vor ihm geheimgehaltem wurde. Aber: Wer ist Kim? Und was hat er mit dem Tod seines Vaters zu tun? Als Lukas beschließt, dieser Frage nachzugehen, wird er bald mit seinen Vorurteilen konfrontiert. Auf der Suche nach Ablenkung gerät er an Birol und lässt sich auf dessen krumme Geschäfte ein. Er erkennt zwar, dass Birol mehr als gewissenlos handelt, aber er ignoriert es, denn Lukas hat sich verliebt – in eine junge Kurdin, deren Sprache und Kultur er nicht kennt. Doch bald kommt es zu einem tragischen Zwischenfall, und Lukas merkt plötzlich, dass Verantwortung auch etwas mit Eigeninitiative zu tun hat und dass das Fremde einem selbst näher steht, als erwartet.

Vera Kissel

Vera Kissel

Vera Kissel (*1959 in Heppenheim an der Bergstraße, aufgewachsen im Ruhrgebiet) studierte Journalistik an der Universität Dortmund, schrieb für Zeitungen und arbeitete als Redakteurin. Seit 1993 zahlreiche Veröffentlichungen als Lyrikerin, 1998 ...

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