Der letzte Henker

Ein Projekt von Elias Perrig und Peter-Jakob Kelting, bearbeitet von Bernhard Studlar
Der letzte Henker
6H

Interviews mit Männern, die sich 1938 freiwillig meldeten, die Todesstrafe am Doppelmörder Paul Irniger zu vollstrecken, bilden das Ausgangsmaterial für ein Ensembleprojekt, das 1998 unter der Leitung von Peter-Jakob Kelting und Elias Perrig am Züricher Theater an der Winkelwiese uraufgeführt wurde. Von Bernhard Studlar um eine fiktive Rahmenhandlung ergänzt, die die Kandidaten unter sich, im Wartezimmer zeigt, und zugespitzt auf eine extreme Bewerbungssituation (bei der die Jury an heutige Casting-Shows ebenso erinnert wie an ganz alltägliche Personalgespräche auf Arbeitsämtern oder in Betrieben), fächert Der letzte Henker die unterschiedlichsten Ursachen und Legitimierungen von Gewalt auf.

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