Neffe Vetter Eiffelturm

frei nach Champignol malgré lui von Georges Feydeau
4D / 18H, Doppelbesetzungen möglich, mindestens 15 Darsteller/innen

Angela Champignol hat ihre Affäre mit Florian satt. Was aus purer Langeweile anfing, ist zum logistischen Problem geworden – spätestens seit sie mit ihm bei einem Kurzurlaub von Verwandten erwischt wurde und Florian sich als ihr Ehemann ausgab. Kaum zurück in Paris, steht plötzlich schon wieder die Verwandtschaft vor der Tür: eine Stippvisite auf der Durchreise nach Colmar, wohin der Onkel seine Tochter samt Schwiegersohn begleitet, der dort als Reservist in einer Spezialeinheit der europäischen Streitkräfte seinen Dienst antreten muss. Zähneknirschend spielen Madame Champignol und Florian ein zweites Mal glückliches Paar. Leider wurde aber auch Monsieur Champignol in die Colmarer Kaserne eingezogen. Um den Ehebruch nicht doch noch auffliegen zu lassen, entschließt sich Florian wohl oder übel, erneut die Identität des anderen anzunehmen, und macht sich auf den Weg. Kompliziert wird die Sache allerdings, als der echte Champignol beim selben Regiment erscheint. Die Verwirrung, forciert durch das Nationalitätenchaos der bunt zusammengewürfelten Truppe, ist komplett und bietet die ideale Tarnung für ein Terrorkommando, das die Unabhängigkeit des Staates Elsass-Lothringen fordert und zur Durchsetzung der Ansprüche Champignol entführen will – nur: welchen?

David Gieselmann

David Gieselmann

David Gieselmann, 1972 in Köln geboren, studierte von 1994 bis 1998 Szenisches Schreiben an der Hochschule der Künste Berlin und inszenierte zu der Zeit erste eigene Stücke (u.a. Ernst in Bern) in der freien Theaterszene Berlins. 1999 war er zur ...

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U: 09.09.2007 Saarländisches Staatstheater Saarbrücken (Regie: Daniela Kranz)