Spuk in der Villa Stern

frei nach der Revue von Friedrich Hollaender

Das Ehepaar Stern hat zum Dinner geladen und erwartet eine illustre Abendgesellschaft in ihrer schönen Villa. Aber dann bleiben die Gäste aus, und es weht ein eisiger Wind durch den Salon – oder sind es Gespenster, die in verzerrten Stimmen zu den Sterns sprechen?
Friedrich Hollaender schrieb seinen nur in Teilen überlieferten «Spuk in der Villa Stern» im Jahr 1931 und bezog sich darin ganz eindeutig auf den Nationalsozialismus und den Antisemitismus, die durch die Villa spuken.

In seiner Neufassung erzählt David Gieselmann mit bissigem Witz von den gegenwärtig kursierenden Gespenstern Europas, dem «Rechtsruck in Gesellschaft und Politik, den Populisten, die sich in Europa breit machen, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus … Das Bitterernste, Zeitkritische, die aktuellen politischen Anspielungen verpacken der Autor und der Regisseur bühnenwirksam in die Leichtigkeit einer Komödie und kritischen Satire ganz im Geist Friedrich Hollaenders … So wird diese Revue zum brennend politischen Stück.» (Badische Zeitung)

David Gieselmann

David Gieselmann

David Gieselmann, 1972 in Köln geboren, studierte von 1994 bis 1998 Szenisches Schreiben an der Hochschule der Künste Berlin und inszenierte zu der Zeit erste eigene Stücke (u.a. Ernst in Bern) in der freien Theaterszene Berlins. 1999 war er zur ...

alle Stücke von David Gieselmann

Textbuch anfordern

Bitte melden Sie sich an. Wenn Sie noch keine Zugangsberechtigung haben und an einem professionellen Theater arbeiten, können Sie sich hier registrieren.

U: 26.01.2019 Theater Basel (Regie: Christian Brey)