Radetzkymarsch

Bearbeitet von Koen Tachelet
1D / 8H

Joseph Roths literarisches Requiem zeigt ein Panorama von Figuren, die sämtlich zu wissen scheinen, dass ihr Kosmos dem Untergang geweiht ist. Im Aufstieg und Verfall einer Familie spiegeln sich die letzten Dekaden einer Epoche, für deren auch europäischen Geist Roth Worte wie kein anderer fand – eine Utopie, die er bis an sein Lebensende leidenschaftlich verteidigte.

«Koen Tachelets Fassung verneigt sich, fokussiert und nachhaltig fragmentiert, vor Roths Meisterwerk.» (Tiroler Tageszeitung) «Eine klug bearbeitete Elegie auf die Habsburgermonarchie und ihr Personal, eine melancholisch-schwermütige Ballade über Werte und Zeiten, über eine Welt von gestern.» (Kurier)

Joseph Roth

Joseph Roth

Joseph Roth, geboren 1894 in Brody, Ostgalizien, Österreich-Ungarn, arbeitete als Journalist in Wien und Berlin und bereiste in den 1920er Jahren für die Frankfurter Zeitung als Reisekorrespondent Europa. Mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus ...

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U: 14.12.2017 Burgtheater Wien (Regie: Johan Simons)