Stille Nacht

1D / 1H

"Strandgut: Ein Kind ist ertrunken. Die Eltern, Ruth und Karl, sitzen am Strand, warten auf das Antreiben der Leiche. Das Unglück müsste ihnen die Sprache verschlagen, doch sie reden wie unter Zwang, unaufhörlich, peinigend. Werner (der Sohn in Stille Nacht) stellt Wurstwaren her, Peter (in Winterreise) ist in der Möbelbranche. Zwei Erfolgsdeutsche. ''Eiskalt'' ist ihr Lieblingswort, eiskalt möchten sie sein, müssten sie sein, beim Kampf um die Karriere. Sie sind aber nervös, sentimental, magenkrank; das wandelnde schlechte Gewissen ... In Strandgut, Stille Nacht und Winterreise hat Mueller mitsamt seinen Figuren so etwas wie den sozialen Aufstieg vollzogen - aus der Welt der Verlorenen, der Asozialen hinauf ins Klein- und Karrierebürgertum." (Die Zeit)

Harald Mueller

Harald Mueller

Harald Mueller (*1934 in Memel/Ostpreußen, nach dem Krieg aufgewachsen in Lütjenburg/Holstein) arbeitete als Bergmann, Hotelboy, Telefonist und Dolmetscher, bevor er 1955 seine Ausbildung zum Schauspieler begann und in München Literatur- und ...

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U: 15.11.1974 Schlosspark-Theater, Berlin (R: Ernst Wendt)