Böses Blut

3D / 2H

Zwei ältere Frauen im Krankenhaus. Die eine hat kürzlich ihr Gedächtnis verloren, die andere kann nicht aufhören zu vergessen, und beide werden sie ohne Unterlass an ihr ungelebtes Leben erinnert. Angehörige schauen vorbei, Ärzte stellen eilig Diagnosen, der Pfarrer bietet seine Hilfe an, das ruppige Pflegepersonal garantiert die Grundversorgung. Für sie alle wird die Krankheit, die sich unerkannt im Körperinneren verbirgt, zur Projektionsfläche der eigenen Wünsche, Ängste und Aggressionen. Klimke steigert eine realistische Ausgangssituation ins Halluzinative, bricht sie mit plötzlichen Stimmungswechseln und Stilisierungen. Ein vielstimmiges Requiem zwischen Wachen und Träumen.

Christoph Klimke

Christoph Klimke

Christoph Klimke (*1959 in Oberhausen) lebt seit 1984 als freier Schriftsteller und Übersetzer in Berlin und Rom. Neben seinen Stücken gehören zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen die Bücher Kraft der Vergangenheit, zu den Filmen Pasolinis (1986) ...

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