Frostenson

Katarina Frostenson

Katarina Frostenson (*1953 in Brännkyrka, Schweden) studierte Literatur-, Film- und Theaterwissenschaft in Stockholm. 1978 debütierte sie als Lyrikerin mit I mellan (Dazwischen), 1980 gefolgt vom Band Rena land (Reines Land), der sie bekannt machte. Ende der 1980er Jahre wandte sie sich auch dem dramatischen Schreiben zu und verfasste zunächst Monodramen für Bühne und Hörfunk (u. a. Sepastopol, 1988 am Dramaten Theater in Stockholm uraufgeführt). Es folgten 1993 Traum und 1995 Saal P (beide am Dramaten in Stockholm uraufgeführt). 1998 hatte die Oper Staden (Die Stadt), die sie zusammen mit dem Komponisten Sven-David Sandström geschrieben hatte, Uraufführung. Frostenson hat zahlreiche Bücher mit Gedichten und mit lyrischer Prosa veröffentlicht. Außerdem übersetzt sie französische Literatur, darunter Werke von Marguerite Duras und Georges Bataille.
1994 erhielt sie den Bellman-Preis und 2004 den Henrik-Steffens-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung. 1992 wurde sie in die Schwedische Akademie gewählt.
Katarina Frostenson lebt in Stockholm.