Gullivers Reise

Familienstück nach dem Roman von Jonathan Swift
1D / 5H, empfohlen ab 8 Jahre

Schiffsjunge Gulliver ist der Kleinste von allen. Also schubsen ihn auch alle herum. Dauernd muss er schuften, nichts kann er Kapitän und Steuermann recht machen. Bei einem heftigen Sturm wird er als Einziger an Land gespült – und ist höchst erstaunt, auf einmal als „Menschberg“ angesprochen zu werden. Aber tatsächlich: Die Bewohner des Landes Liliput reichen Gulliver nicht einmal bis zum Knöchel. Was sie nicht daran hindert, sich höchst wichtig und bedeutend zu fühlen und sogleich zu beratschlagen, was mit dem Schiffbrüchigen wohl anzufangen sei. Sofort erschießen, schlägt der Großadmiral vor. Schließlich ist der Fremde eine Bedrohung für die gesamte Bevölkerung, von den riesigen Mengen an Lebensmitteln, die er verbraucht, ganz zu schweigen. Die Prinzessin ist auch dafür: Gar zu gern sähe sie Gullivers Ring in ihrer Schatzkammer. Andererseits: Könnte so ein Riese nicht auch ganz nützlich sein? Immerhin befindet man sich im Krieg gegen die Blefuscudier, die soeben eine erneute Attacke vorbereiten. Tatsächlich kann Gulliver den Angriff auf Liliput abwenden. Doch der Großadmiral intrigiert gegen Gulliver, und der König findet es so schwierig, beim Regieren auch noch zu denken, dass der frischgebackene Held, eh er sich’s versieht, schon wieder fast erschossen wird. Wäre da nicht die kluge Vaniliput, die nicht nur Gulliver das Leben rettet, sondern auch herausfindet, wie man den Krieg ein für allemal beenden kann.
Nach dem berühmten Roman von Jonathan Swift hat John von Düffel ein Theaterstück für die ganze Familie geschrieben, das die Kleinen groß und die Großen ganz schön klein erscheinen lässt.

John von Düffel

John von Düffel

John von Düffel wurde 1966 in Göttingen geboren und wuchs u. a. auf in Londonderry/Irland, Vermillion, South Dakota/USA und diversen kleineren deutschen Städten. Er studierte Philosophie, Volkswirtschaft und Germanistik in Stirling/Schottland und ...

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U: 13.11.2010 Deutsches Nationaltheater Weimar (Regie: Marcelo Diaz)