Orest

Nach Sophokles, Aischylos, Euripides
Interlinearübersetzung von Gregor Schreiner
3D / 2H

Drei antike Dramen (Sophokles’ Elektra, Aischylos’ Die Totenweihe und Euripides’ Orestes) verbinden sich in Orest zu einer neuen Gesamttragödie um Rache und Schuld. Orest, der – angetrieben und unterstützt von Elektra – seine Mutter und deren Mann schlachtet, um den ermordeten Vater zu rächen, steht im Zentrum von John von Düffels «beeindruckender Antikenbearbeitung, (die er) zwar nicht mehr ‹Tragödie› nennt, (die) aber in (ihrem) tragischen Antihelden, in dessen schmerzhaftem, auch komischem Leiden durchaus eine Tragödie bleibt.» (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
«Im Plot von John von Düffel, einer so zügigen wie schlüssigen ‹Orest-Kompilation›, morden die Atriden unter einem götterlosen Himmel … Hier gibt es nur die eigene Tat, die eigene Schuld, die Selbstverantwortung … Aigisthos und Klytaimnestra sind tot – doch es stellt sich kein Triumph ein, so sehr Elektra ihn auch beschwört. (Ihr und ihrem Bruder Orest bringt) die Rache keinen Frieden, keine Versöhnung, sondern im Gegenteil: Qual. Pein. Unerlöstheit.» (Süddeutsche Zeitung)

John von Düffel

John von Düffel

John von Düffel wurde 1966 in Göttingen geboren und wuchs u. a. auf in Londonderry/Irland, Vermillion, South Dakota/USA und diversen kleineren deutschen Städten. Er studierte Philosophie, Volkswirtschaft und Germanistik in Stirling/Schottland und ...

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U: 14.09.2013 Bayerisches Staatsschauspiel München (Regie: David Bösch)