Nora, Hedda und ihre Schwestern

nach Henrik Ibsen
Bearbeitet von Ulrike Syha
Besetzung variabel

Nora versucht, aus ihrem Puppenheim auszubrechen. Hedda findet weder in ihrem ehemaligen Geliebten noch in ihrem Mann einen gleichberechtigten Partner. Und Ellida sieht sich übermächtigen Männern gegenüber.

«Starke Ibsen-Frauen im Dreierpack: eine Überschreibung des nordischen Frauenverstehers für unsere MeToo-Zeit, programmatisch laut, kühl sezierend, bildstark, sinnen- und meinungsfreudig … Wenn man die drei Stücke so über- und ineinander schiebt und die familiären Machtverhältnisse vergleicht, kann und soll die Kontinuität männlicher Unterdrückung ins Auge springen.» (Frankfurter Allgemeine Zeitung) «Im Fortgang der Geschichte spiegelt sich die hart errungene – und immer wieder gefährdete – Frauenemanzipation … Ulrike Syha hat die drei Geschichten in ihrer Bearbeitung überaus geschickt ineinander verwoben.» (Die deutsche Bühne) «Durch die schnellen Wechsel von einer zur anderen Geschichte und durch die Verdichtung der Texte entstehen im Laufe des Abends unwillkürlich neue Verbindungen.» (SWR 2) «Ulrike Syha hat Henrik Ibsens große Frauendramen zu einer Art Familienchronik montiert und Verwandtschaftsverhältnisse konstruiert … Eine Familiensaga, die in den Fünfzigerjahren ihren Lauf nimmt und bis in die Gegenwart vorrückt.» (Süddeutsche Zeitung)

Ulrike Syha

Ulrike Syha

Ulrike Syha, geboren 1976 in Wiesbaden, begann ihre Theaterarbeit 1995/1996 am Staatstheater Darmstadt, zuerst im Bereich Dramaturgie, dann als Regieassistentin.
Ab Winter 1996 studierte sie Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater ...

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Henrik Ibsen

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U: 30.09.2018 Badisches Staatstheater Karlsruhe (Regie: Anna Bergmann)