König Lear

Übersetzt und bearbeitet von Thomas Melle
3D / 6H

Wie sieht es heute aus, wenn ein alter weißer Mann abtritt und das Land, das er beherrscht, seinen drei Töchtern übergibt? Ändern sich damit die Machtstrukturen? Enden gewohnte Hierarchien und Privilegien? Lösen sich die Konflikte zwischen den Geschlechtern, Generationen, zwischen Arm und Reich? Oder entstehen neue Konkurrenzverhältnisse und Feindschaften, die die bisherigen lediglich ersetzen, ohne einen grundlegenden Wandel? Thomas Melle bleibt in seiner Bearbeitung zwar nah an der Handlung von Shakespeares Drama, verschiebt jedoch wichtige Akzente und katapultiert König Lear auch sprachlich in das Jahr 2019: in eine Welt, die erregt darüber streitet, was «korrekt» ist und was nicht, eine Welt im Umbruch, in der nichts bleiben kann und soll, wie es jahrhundertelang war, in der Altes und Neues aber erst noch zueinander finden müssen, um sich irgendwann gleichberechtigt zu begegnen.

William Shakespeare

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Thomas Melle

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Thomas Melle, 1975 in Bonn geboren, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie in Tübingen, Austin (Texas) und Berlin. 2004 debütierte er mit 4 Millionen Türen (entstanden zusammen mit Martin Heckmanns) als Dramatiker, 2005 ...

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U: 28.09.2019 Münchner Kammerspiele (Regie: Stefan Pucher)