Mehr Schwarz als Lila

2D / 2H

Ratte, Paul und Alex sind 17 Jahre alt und unzertrennlich. Sie verbringen jede freie Minute miteinander, geben einander Nähe – und fordern einander immer wieder heraus, Grenzen zu überschreiten. Absolute Ehrlichkeit ist die Prämisse, im Wissen, dass sie einander vertrauen können. Doch als der junge Referendar Johnny an ihrer Schule anfängt, gerät die stabile Welt ihres Dreiergespanns ins Wanken. Zwischen den Jugendlichen und dem charismatischen Lehrer entsteht eine besondere Beziehung, die schon bald keine professionelle Distanz mehr kennt. Nach und nach geraten die Gefühle und ihre Spiele außer Kontrolle. Ausgerechnet in der Gedenkstätte des Konzentrationslagers von Auschwitz kommt es dann zu einem Kuss, dessen Bild sich blitzschnell verbreitet und mit dem nicht nur ihre verschworene Gemeinschaft, sondern auch ihre Kindheit endet.
Mehr Schwarz als Lila war für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 nominiert. Für das Residenztheater München hat Lena Gorelik ihren Roman für die Bühne adaptiert.
«Lena Gorelik erzählt elegant, fließend und mit viel Witz und Tiefe und ragt aus der Schar der jungen, hervorragenden deutschen Autoren weit heraus.» (WDR 5)

Lena Gorelik

Lena Gorelik

Lena Gorelik, 1981 in St. Petersburg geboren, kam 1992 mit ihren Eltern nach Deutschland. Mit ihrem Debütroman Meine weißen Nächte (2004) wurde sie als Entdeckung gefeiert, mit Hochzeit in Jerusalem (2007) war sie für den Deutschen Buchpreis ...

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U: 07.11.2020 Residenztheater (Marstall) München (Regie: Daniela Kranz)