Elite I.1

3D / 3H

Drei unmögliche Paare stehen im Mittelpunkt von Elite I.1. "Paare" sind sie nur bedingt, eher miteinander verstrickte Einzelkämpfer. Die Waffe der jungen, aufstrebenden Redaktionschefin Angelika ist ihr Lächeln, das sie gegen Thomas einsetzt, einen alt gedienten Fernsehmacher, der sich an vergangene Erfolge klammert. Sibylle und Hendrik, sie Moderatorin, er Schönheitschirurg, sind verheiratet, brauchen und missbrauchen einander und ertragen doch die Nähe des anderen nicht mehr. Zwischen der Unternehmensberaterin Isabell, die ihr Karriereleben langweilt, und dem Aussteiger Benjamin, dessen Leben aus dem Lot ist, keimt kurzfristig die Möglichkeit von echter Zuneigung - eine Täuschung. In nach außen gestülpten, inneren Monologen zeigt Elite I.1 "wie stark wir in unseren Köpfen angefangen haben, zu Ein-Mann/Frau-Unternehmen zu werden ... Was (aber) kommt, wenn man jeden Erfolg gehabt hat, ist nur noch die Steigerung des Erfolgs durch Zerstörung." (John von Düffel)

John von Düffel

John von Düffel

John von Düffel wurde 1966 in Göttingen geboren und wuchs u. a. auf in Londonderry/Irland, Vermillion, South Dakota/USA und diversen kleineren deutschen Städten. Er studierte Philosophie, Volkswirtschaft und Germanistik in Stirling/Schottland und ...

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U: 17.5.2002 Thalia Theater Hamburg (R: Mark Zurmühle)

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