Der Tausendjährige Krieg (Bella ciao)

(La guerre de mille ans)
Deutsch von Klaus Hoser und Christian Rateuke
3D / 8H, Besetzung variabel, mindestens 8 Darsteller/innen

In der dramatischen Form des Spektakels, gegliedert in drei Teile, verhandelt Arrabal hier die Themen Klassenkultur und die Profitspiele der kapitalistischen Gesellschaft, deren Konsequenz Kolonialismus und Unterdrückung sind. Mit visuellen und musikalischen Mitteln schafft er eine vielschichtige und alptraumhafte Bilderwelt um die Rituale und Zeremonien des Todes. "Alle meine Texte, sogar diejenigen, die man als politisch bezeichnet hat ... waren nur die Frucht meiner Sensibilität und der aufwühlenden Erinnerungen. Welch ein erregendes Abenteuer mit Bella ciao! Ich habe (das Stück) geschrieben, umgeben von Freunden, die genaue Vorstellungen von der Politik und der Lösung unserer Missstände haben. Ich hatte nur die Aufgabe, die Diskussion aller in dramatische Bilder umzusetzen ... Dieses Schauspiel ist das Ergebnis eines erhebenden kollektiven Abenteuers. Der Beitrag aller und jedes einzelnen Mitgliedes der Gruppe war wesentlich." (Arrabal)

Fernando Arrabal

Fernando Arrabal

Fernando Arrabal wurde 1932 in Melilla/Spanisch Marokko geboren und studierte in Madrid Jura. Seit 1955 lebt er in Frankreich und schreibt in französischer Sprache. Der Vater, ein in Marokko stationierter Offizier der republikanischen Armee Spaniens, ...

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U: 2.3.1972 Théâtre National Populaire Paris (R: Jorge Lavelli)

DSE: 19.7.1972 Forum Theater Berlin (R: Klaus Hoser)